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Man gew?hnt sich allm?hlich dran


So, inzwischen hab ich das Gespr?ch mit dieser Chefin gehabt.
Puh, war ich erleichtert, als sich herausstellte, dass es sich bei der "ung?nstigen" Bewerbung gar nicht um meine handelte.
Meine Unterlagen sind top. Sie sagte auch, dass sie mir sofort einen Job anbieten w?rde, wenn sie einen h?tte. Hm.
Aber sie gab mir ein paar Kontakte. Da solle ich mich mal melden und mich auf sie berufen. Klasse. Empfehlungen sind wichtig.
Das Gespr?ch hat mir gut getan. Es hat mich wieder etwas aufgebaut.
Und von Hamburg war auch nicht die Rede. Gottseidank. Sie meinte Frankfurt. Frankfurt w?re mein gr?sster Traum, denn dort bin ich geboren und aufgewachsen und meine Familie lebt dort.
Ansonsten heute eine Absage von einer Firma hier an meinem Ort. War aber voraus zu sehen und so ne tolle Sache war es auch nicht, aber man versucht ja alles.
Allerdings fand ich es wirklich sehr "nett", dass ich in der E-Mail nicht mal pers?nlich angesprochen wurde.
Da stand nur: "leider haben wir momentan kein...bla bla..Mfg XY".
Wirklich sehr freundlich.
H?tte ich wirklich bei so einer Firma t?tig werden wollen? Ich glaube eher nicht.

5.8.04 19:10


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Gute Nachrichten


Unverhofft kommt oft. Gerade Anruf erhalten von der Chefin mit der ich am Dienstag schon telefoniert habe. Irgendwie muss ich doch Eindruck hinterlassen haben. Sie hat mir einen Job angeboten! Nicht ganz das, was ich eigentlich machen m?chte, aber ebenfalls etwas interessantes. N?chste Woche Mittwoch treffen wir uns und besprechen erst einmal alles und dann kann ich auch alle Fragen stellen, die mir bis dahin noch einfallen. Nat?rlich bin jetzt etwas euphorisch, muss mich aber auch etwas bremsen. Noch wei? ich nicht, zu welchen Konditionen das Ganze sein wird und ab wann. Aber es ist zumindest eine Chance. ich h?re mir alles mal in aller Ruhe an und dann sehen wir weiter. Jedenfalls freue ich mich trotzdem sehr, dass ein bisschen Bewegung in die Sache kommt.
6.8.04 18:34


Gedanken zu Hartz IV


Hartz IV. St?ndig h?rt man dieses Wort. In den Nachrichten, in der Zeitung oder bei Gespr?chen. Und alle haben Angst davor. Wenn man glaubt, was man so liest und so h?rt, muss das was ganz ganz schreckliches sein.
Ich habe eigentlich nicht wirklich Ahnung, was da auf einen zukommt. Ich wei? nur, dass ich k?nftig nur noch 345 ? erhalte, der Staat meine Lebensversicherung pl?ndern wird und ich wahrscheinlich auf der Strasse sitzten werde. So verstehe ich das. Wie verstehen andere das? Wahrscheinlich auch nicht anders.
Habe mich gerade mit einer Freundin dar?ber unterhalten. Sie ist auch ohne Job. Wir finden das ziemlich ungerecht, denn wir beide haben mal sehr viel verdient und sehr viel an den Staat gezahlt. Warum sollen wir mit Menschen auf einen Level gestellt werden, die bislang vielleicht wirklich keine Lust zu arbeiten hatten und dem Staat auf der Tasche lagen?
345 ?. Wer kann davon leben? Ich habe zu meiner Freundin gesagt, bevor es dazu kommt, suche ich mir lieber eine winzige Wohnung und gehe putzen...oder so.
Warum machen Leute Politik, denen es noch nie schlecht gegangen ist und auch nie schlecht gehen wird? Die kriegen ja sogar Mega-Abfindungen, wenn sie aus ihrer Partei rausfliegen. Ich sehe das mal jetzt so, wie jeder Otto-Normalb?rger. Und ich sehe das auch so, weil es bei mir noch 10 1/2 Monate bis zu Hartz IV sind. Bis dahin kann sich nat?rlich sehr viel tun - jobm??ig. Aber was, wenn nicht?
7.8.04 13:58


No money, no honey

Wie ist das eigentlich so mit den Finanzen wenn man keinen Job hat? Na ja. Ich sage mal, es geht so.
Da ich recht gut verdient habe, ist es nicht so wenig Geld und mit dem Nebenjob komme ich ganz gut ?ber die Runden. Allerdings muss ich auf ziemlich viele Sachen verzichten und das hat mich heute sehr genervt.
Man kann ja nicht nur zu Hause hocken. Also hatte ich heute beschlossen ein wenig auf Kultur zu machen und diverse Sachen in meiner Stadt anzuschauen. Da gibt es so eine ganz tolle Geschichte, aber die haben tats?chlich 6,50 ? Eintritt verlangt. Sorry, aber das kann ich mir momentan einfach nicht leisten. Bei der Hitze m?chte man ja vielleicht auch ein Eis genie?en oder was trinken, Benzin verbraucht man auch, wenn man dort oder da hin will. Und schnell sind da einige Euros zusammen. Ich habe darauf verzichtet und mich f?r einen Stadtrundgang entschieden. Hat zwar auch gekostet, aber das ging noch.
Gerne h?tte ich danach noch eine Kleinigkeit was gegessen, aber das war auch nicht drin, da musste eben ein Wurstbrot zu Hause reichen.
Die Woche habe ich im SSV ein paar Schuhe f?r knapp 10 Euro gesehen. Schweren Herzens habe ich sie stehen lassen.
Alles was vorher so normal erschien (mal weggehen, ein paar Klamotten kaufen oder Essen gehen) ist einfach nicht mehr drin. Und es summiert sich, wenn man bedenkt, wie teuer alles ist. Freibad: 3?, Kino 8?, Essen gehen min. 10?.
Mir geht es finanziell wiegesagt zwar nicht sooo schlecht, wie vielleicht anderen Menschen, aber ich habe ne ziemlich hohe Miete zur Zeit (Umzug rentiert sich nicht, da ich ja eventuell die Stadt wechseln werde) und da muss ich eben sparen.
Und es funktioniert. Ich f?hre seit Anfang des Monats ein Haushaltsbuch, da wird alles aufgef?hrt und dann runtergerechnet, damit ich sehe, wie viel Geld mir bis zum Monatsende noch bleibt. Na ja und man muss ja gewappnet sein, falls mal ne gr??ere Ausgabe anf?llt.
Aber es nervt eben doch, sich f?nf Mal ?berlegen zu m?ssen, ob man das Geld jetzt ausgibt oder nicht. Seufz.
8.8.04 19:57


Wieder mal gedankliches Achterbahnfahren

Mann, mann. In meinem Gehirnapparat routiert es seit zwei Tagen wieder auf?s heftigste. Habe ja am Mittwoch das Gespr?ch mit dieser Chefin, die mir ein Angebot machen m?chte. Zuerst habe ich mich total gefreut, weil sich endlich was getan hat. Aber allm?hlich bekomme ich die Krise. Es handelt sich diesmal um eine T?tigkeit in der N?he von Berlin. Nur zur Info, ich wohne in Bayern und das seit 15 Jahren. Mir ist schon klar, dass ich die Stadt wechseln muss, aber warum kommen immer solche Sachen, die irgendwoo einen Haken haben? Neulich war es Koblenz f?r 2 Monate befristet und jetzt Potsdam - eine Stadt zu der ich Null Beziehung habe. Ich war da noch nie, ich kenne da niemanden und schon wieder eine neue Angst, die sich anmeldet. Wer hilft mir, wenn ich mal was brauche? Also Gesetz den Fall, ich ziehe dort hin, wer h?ngt mir Lampen auf, baut meine K?che ein? Bislang hat das immer ein Bekannter aus der N?he von Frankfurt gemacht (ist ja nicht so weit bis zum jetzigen Ort) oder eben hier in meinem Ort hat sich jemand gefunden. Ich muss alles aufgeben hier. Meine Freunde, meine Beziehung (die kann leider nicht mit), alles was ich mir die letzten 15 Jahre aufgebaut habe. Mann, mann. Wenn ich im Freundeskreis um Rat bitte, sagen die einen: "du w?rst ja dumm, wenn du das nicht machen w?rdest" und die anderen sagen: "mach das blo? nicht". Totale Verunsicherung. Einerseits das schlechte Gewissen, eventuell einen Job abzusagen (kann man sich das Arbeitsloser ?berhaupt erlauben?), andererseits stelle ich mir die Frage: "mu? ich alles um jeden Preis machen? Ich habe ja auch noch zig Bewerbungen in St?dten die mir wesentlich lieber w?ren? Aber irgendwann muss ich mich entscheiden und kann hier nicht sitzen und warten bis sich was anderes auftut.
Ruhe bewahren und erst mal anh?ren, was die Frau zu sagen hat.
Ich versuche es.
9.8.04 17:36


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