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Wieder ein Grund zur Freude

Erst tut sich gar nix und jetzt zig Sachen auf einmal. Als ich heute nach Hause kam, war ein Anruf auf meinem AB von einer Firma, bei der ich mich vor Monaten beworben hatte ? in meiner alten Heimat.
Sie m?chten ein VG mit mir vereinbaren. Habe gleich zur?ckgerufen und es war ein sehr nettes Gespr?ch mit dem GF. Den Termin bekomme ich die Tage und was mich sehr gefreut hat, war, ich w?re wohl der ideale Bewerber. Was ein bisschen gest?rt h?tte, w?re eben, dass ich nicht aus der Umgebung komme. Aber ich sagte, dass ich dort sofort hinziehen w?rde, da meine Eltern und ein Haufen Freunde dort leben. Mensch, das w?re was. Na gut, ich sollte die Euphorie etwas bremsen, aber es tut soooo gut, dass sich endlich was tut. Bin jetzt gerade echt gut drauf!
1.11.04 18:18


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Verr?ckte Welt

Ich stecke in der Klemme ? und zwar gewaltig.

Hatte die Tage noch ein VG (hier am Wohnort) gehabt.
Der Kontakt ist ?ber meinen alten Arbeitgeber entstanden und man hat mir einen Job angeboten.
Ich k?nnte am 1.12. anfangen und das Gehalt w?re ziemlich okay.
Allerdings die Arbeitszeiten w?ren m?rderisch (14-23 Uhr). H?tte widerum den Vorteil, dass ich meinen jetzigen Nebenjob behalten k?nnte und am Ende ganz sch?n viel Geld raus bekomme.

Der Job ist nichts anspruchsvolles und normalerweise w?rde ich sofort zuschlagen. Normalerweise.
Da bei mir aber rein gar nichts mehr normal abl?uft gibt es nat?rlich wieder einen Haken: Ich muss mich bis kommenden Montagabend entscheiden, ob ich den Job haben will oder nicht.

Normalerweise w?rde ich das ja auch tun, ja wenn nicht das VG vom letzten Montag (in Frankfurt) noch anstehen w?rde. Das will ich mir auf alle F?lle anh?ren und die Sache mit meinem Bekannten steht auch noch aus.

Ich habe mit vielen Leuten dar?ber gesprochen und die meinten, dass ich den Job erst mal annehmen solle und dann ja in der Probezeit wieder gehen k?nnte, wenn ich was besseres gefunden habe.
Da liegt aber das Problem, dass ich den GF (hier am Wohnort) sehr gut kenne und man sich sehr bem?ht hat, mir diesen Job zu verschaffen und ich mir so richtig mies vorkommen w?rde, wenn ich z.B: nach 4 Wochen wieder das Handtuch schmei?e.

Ich habe die ganze nicht Nacht schlafen k?nnen und herum gegr?belt.

Einerseits will ich endlich aus dieser bescheuerten Arbeitslosigkeit raus. Und Hartz IV w?rde auch in weite Ferne r?cken. Aber die anderen Angebote w?ren eigentlich eher das, was ich machen m?chte und w?ren vom Verdienst her grandios und vorallem will ich die Termine erst mal wahrnehmen. Kann ja auch sein, dass sich alles zerschl?gt und dann kann ich immer noch auf diesen Job zur?ckgreifen.

Ich habe den Chef von der Frankfurter Firma heute angerufen. Er wollte sich heute sowieso bei mir melden und ein VG f?r Freitag in einer Woche vereinbaren. Das ist nat?rlich zu sp?t. Er will sich aber heute noch mal bei mir melden.
Ich werde ihm die Situation schildern und hoffe vielleicht noch ganz kurzfristig den Termin zu bekommen.

Eine wirklich bescheuerte Situation.
Erst tut sich monatelang gar nix und ich kassiere Absage um Absage und jetzt wei? ich nicht mehr was richtig, was falsch, was der ideale Job und ?berhaupt ist.

Ich hoffe mal, dass sich das Problem l?st.

Nachtrag:

Prima, es hat geklappt.
Konnte den Termin f?r das VG auf morgen vorverlegen.
Wird zwar irre stressig (?ber 500 Km an einem Tag hin und zur?ck), aber das ist jetzt erst mal egal.
Bin sehr gespannt...

4.11.04 14:49


Gl?ck oder Ungl?ck?

Ich hab einen Arbeitsvertrag in der Tasche.
Doch wirklich freuen kann ich mich einfach nicht.
Aber von vorne.

Am letzten Freitag hatte ich noch ein VG in Frankfurt gehabt.
Es wird Ende November zu einem weiteren VG kommen und dann f?llt erst eine Entscheidung f?r das n?chste Jahr.

Die Sache mit meinem Bekannten wird sich auch noch hinziehen. Und ich wei? am Ende nicht, ob ?berhaupt eine der beiden Stellen klappen wird.

Also habe ich das Angebot hier am Wohnort angenommen.
Am 1.12. geht es los.
Ich arbeite dann von Mittag an in den Abend hinein und Am Morgen werde ich weiter meinen Supermarkt-Job ausf?hren.

Aber das wird alles ganz sch?n stressig. Von 8 bis 10 oder 10 Uhr 30 im Supermarkt. Schnell nach Hause, was Essen, ins Auto und 30 Minuten Fahrt zur zweiten Arbeitsstelle ab 12 Uhr. Dann 8 Stunden arbeiten.

Vom Geld her wird sich nichts ?ndern. Mit beiden Jobs hab ich am Monatsende genauso viel wie jetzt mit Arbeitslosengeld und Nebent?tigkeit, ggf. sogar etwas mehr.

Ich habe keine Ahnung, auf was ich mich da eingelassen habe.
Irgendwie ist es ganz spannend mit der neuen Firma, andererseits, habe ich Angst, dass ich das alles nicht schaffe. Und Zeit habe ich dann eigentlich kaum noch welche.
Nat?rlich werde ich mich weiter bewerben, denn auf Dauer ist das kein Zustand. Aber welche Alternnative habe ich sonst?
Ich muss beide Jobs machen, weil ich sonst meine Wohnung aufgeben muss, wegen des Geldes.
Ein Umzug ist momentan nicht drin.

Es ist nicht die neue T?tigkeit, die mich st?rt, sondern die Arbeitszeiten.
Aber ich bin weg von der Strasse, habe die n?chsten 12 Monate einen sicheren Job und brauche keine Angst mehr wegen Hartz zu haben.
Mann , mann, ich bin gespannt.
9.11.04 13:11


In eigener Sache

Erwerbslos ? was nun?
So lautet der Titel dieses Weblogs, welches mich die letzten 5 Monate begleitet hat.
Ab Dezember 2004 bin ich nicht mehr erwerbslos und es stellte sich jetzt die Frage, was mache ich mit dem Weblog?

Ich m?chte es nicht schlie?en, da es mir immer gut getan hat alles aufzuschreiben und ich doch ganz sch?n viel Resonanzen von andern Menschen bekommen habe.
Zudem habe ich zwar einen Job, aber noch lange nicht den, den ich mir gew?nscht habe.

Die Suche geht also weiter und wird auch weiterhin Bewerbungen, Absagen, Vorstellungsgespr?che und Erfahrungen beinhalten. Dar?ber zu schreiben liegt mir weiter am Herzen.

Der Titel des Weblogs passt allerdings nicht mehr und deshalb habe ich beschlossen ihn umzutaufen in ? Erwerbslos ? Was nun? - Die Suche geht weiter?und hoffe weiterhin auf zahlreiche Mitleser.

Bis dahin an alle die mich bis hier begleitet haben einen lieben Dank.

Chomage

11.11.04 11:10


Leere

Heute habe ich den unterschriebenen Arbeitsvertrag abgegeben. Ich habe es hinausgez?gert bis zur letzten Minute ? immer noch in der Hoffnung, dass sich noch was anderes auftut. Tat es nat?rlich nicht.

Habe mich gestern noch mal mit meinem Bekannten getroffen und der sagte mir, dass es wohl auf alle F?lle zu einem Vorstellungsgespr?ch kommen w?rde, aber wann, dass konnte er mir nicht sagen.

Ich also heute den Vertrag weggebracht und danach unheimlich schlechte Laune gehabt. Zum einen, weil ich so d?mlich bin, mich ?ber diese neue Job-M?glichkeit nicht ein bisschen freuen zu k?nnen und zum anderen, weil ich nicht den Hauch einer Chance bekomme, in meiner Branche wieder was finden.

Zum kr?nenden Abschluss war dann heute auch noch eine weitere Absage im Briefkasten. Nicht zu glauben aber wahr. Das Absageschreiben strotze vor Fehlern und die Schreiberin ? i.A. des Chefs ? siezte und duzte mich gleichzeitig in dem Schreiben.
Ich m?sste mich eigentlich dort noch einmal als Sekret?rin bewerben, denn so was habe ich besser drauf.

Ansonsten kann ich mich mal wieder zu nichts aufraffen. Liegt aber wohl auch am tr?ben Novemberwetter und vor allem an mir selber. Mein Bekannter fragte mich gestern, wie es mir ginge und mir rutschte nur ein ?beschissen? raus.

Herrgott noch mal, ich kriege das einfach nicht in meinen Sch?del rein, mir das mit dem Job sch?n zu reden. F?r mich ist das ein Abstieg. In dem Vertrag steht nicht mal eine Bezeichnung f?r die T?tigkeit drin. Was bin ich denn jetzt eigentlich? Eine Aushilfe, Produktionshelferin oder irgendwas. Die Gef?hle fahren wieder Achterbahn. Froh sein, was zu haben, Frust ?ber das, was ich habe.

Noch 18 Tage, dann geht es los.
12.11.04 14:14


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