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Mein erster Arbeitstag

Der erste Tag im Dezember ? der erste Arbeitstag in der neuen Firma.

Nach knapp 5 Stunden wurden wir wieder nach Hause geschickt, weil es einfach nichts zu tun gab. Davor haben wir erst mal eine Firmeneinf?hrung bekommen und uns dann ?besch?ftigt? in irgendwelchen Ecken herum gedr?ckt.
?Wir? das sind zwei m?nnliche Kollegen und ich.
Insgesamt waren alle sehr nett, aber ziemliches Chaos und ein etwas ?berforderter Chef, der nur: ?die Zeit rennt und rennt und nix passiert? vor sich hin murmelte.
Dann haben wir Fahrr?der in einer Fabrikhalle getestet. Kaum zu glauben.

Die n?chsten Tage wird es echt happig. Ich muss direkt nach meinem Supermarkt-Job dort hin (kann dann allerdings auch fr?her gehen) und wir sollen dann die Lagerhallen putzen. Was f?r ein Karrieresprung *g*.
Ab Montag soll es dann mit weiteren Schulungen und Einf?hrungen los gehen.

Einer der neuen Kollegen, hat eine ?hnliche Geschichte wie ich durchgemacht und diesen Job ?erst? mal angenommen, bevor er weiter arbeitslos ist. Er sucht auch noch weiter. Ich habe das aber mal aus taktischen Gr?nden nicht erz?hlt, dass ich weitersuche.

Na ja, alles in allem war es schon ganz nett, der Rest muss sich zeigen. Habe allerdings die Bef?rchtung, dass es stressig ohne Ende wird.
1.12.04 18:02


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Die erste Woche ist praktisch rum

Es waren zwar nur 3 Tage, aber die erste Arbeitswoche ist rum.
Wenn ich meine H?nde anschaue, dann wei? ich, was ich gemacht habe:
Lagerhallenb?den geschrubbt, Eisentr?ger geschleppt, geputzt, kopiert, Daten in den PC eingegeben
und und ich wei? jetzt wie eine Bodenreinigungsmaschine funktioniert und dass man, bevor man einen mit Zement eingestaubten Boden kehrt, ihn mit Wasser befeuchten muss. Ich kam mir vor wie auf dem Bau.

Da der Firmenbetrieb erst Mitte Dezember richtig losgeht, hatten wir aus Drecksarbeit, an sich nichts zu tun. Hatte aber den Vorteil, dass wir fast jeden Tag ein bis zwei Stunden fr?her gehen durften.

Ab n?chste Woche geht es dann bei mir erst Mittags los. Am Montag sind dann die ersten Schulungen am PC.
Die Chefs haben uns f?r n?chste Woche m?chtig viel Stress angedroht. Na, ich bin gespannt.
Die Kollegen sind allesamt sehr nett. Bislang jedenfalls fiel niemand irgendwie negativ auf.
Momentan kann ich nur abwarten, was da auf mich zukommt. Einerseits bin ich schon neugierig darauf, andererseits, aber ist das eine ganz neue Welt f?r mich ? so gar nicht kreativ.
Aber Job ist Job.
3.12.04 17:13


Platt wie eine Flunder

Meine G?te, bin ich kaputt. M?de, groggy, fertig am Ende.
Zwei Jobs sind wahrlich anstrengend.
Vor allem, wenn beide aus meist k?rperlicher Arbeit bestehen.
Bekomme langsam mein Heimwerker-Handwerker-Putz-Diplom.
Gestern zig Metall-Regale zusammengeschraubt, heute wieder Lagerhallen geputzt, davor Waren im Supermarkt einger?umt und dazwischen ein St?ck K?sekuchen im Auto gefuttert.
Das war meine Mittagspause samt Mittagessen.
Von meinen ramponierten Fingern?geln ganz zu schweigen.
Bin mal gespannt, wie lange ich das durchhalte.
Ab n?chste Woche darf ich aber was am PC arbeiten ? im Akkord.
Na gute Nacht.
7.12.04 19:37


Arbeit verzweifelt gesucht

Ja, was gibt es Neues zu berichten? Gestern hab ich den ganzen Tag mit Nichtstun verbracht. Irgendwie f?hlte sich keiner zust?ndig, mir irgendeine Aufgabe zu verpassen.
Alle hatten totale Hektik, waren am telefonieren, planen usw., nur ich kann noch nichts machen, weil mein Arbeitsbereich noch nicht eingerichtet ist und meine Arbeit ja an sich erst am Montag richtig losgehen soll.
8 Stunden k?nnen so verdammt lang sein!!! Ich war froh, als ich dann gehen durfte, war m?de und frustriert.
Heute war es schon ein bisschen besser. Hab mich einfach in die Marketing-Abteilung geschlichen und dort meine Hilfe angeboten. Das war ganz interessant. Zumindest war ich mit Kunden-Infos etc. besch?ftigt.
Das M?del in der Abteilung war heilfroh, dass ich ihr einen Haufen Arbeit abnehmen konnte. Wenn ich das gestern gewusst h?tte.
Tja und dann ? jetzt bin ich aber m?chtig stolz ? kam einer der Chefs und meinte ich w?re eine Top-Arbeitskraft, weil ich mich ?berall so n?tzlich machen w?rde. Ich h?re sehr viel Lob von allen Seiten. Freut mich nat?rlich.
Morgen darf ich wieder in die Abteilung, vielleicht werde ich da ja auch mal eingesetzt und es bleibt gar nicht bei der T?tigkeit die ab n?chste Woche mache.
Ich bleibe jedenfalls am Ball.
9.12.04 20:17


Au weia...Monotonie und Bewerbungen

Du liebe G?te.
Heute habe ich endlich meinen k?nftigen Platz in der Firma und meine T?tigkeit zugeteilt bekommen.
Ich glaube, wenn ich das l?nger als 4 Wochen am St?ck mache, werde ich bl?de im Kopf.

Ich sitze vor einem Bildschirm, dann kommt ein Bild, ich gebe 3 oder 4 Zahlen ein, dr?cke ?Enter? und das war?s. Nat?rlich kommt das sehr h?ufig und in kurzen Abst?nden vor, aber stundenlang?! Oh oh.

Na ja, einen kleinen Lichtblick gibt es, ich darf am Mittag ein paar Stunden in der Marketing -Abteilung mitwerkeln. Zwar assistiere ich nur ein bisschen, aber ich halte Augen und Ohren offen und versuche soviel wie m?glich zu lernen und mitzunehmen. Wer wei?, wozu es mal gut ist.

Tja und dann ein Kapitel, welches mich w?hren der Arbeitslosigkeit selbst betroffen hat. Das Warten auf Reaktion von Bewerbungen. Unsere Firma ist ganz neu. Es wurden Leute gesucht und Hunderte haben sich beworben. Die Bewerbungen liegen jetzt in K?sten fein s?uberlich sortiert und liegen da eben, weil keiner Zeit hat sie zu bearbeiten. Soviel dazu, weil es immer so lange dauert mit Reaktionen und Absagen.
Finde ich echt traurig, weil ich wei? dass einige Leute bestimmt sehns?chtig auf Antwort warten, allerdings sind unsere B?rokr?fte momentan auch total ?berfordert.

Ein wenig habe ich mal auf die obersten Bewerbungen gespitzt. Da ist alles dabei. Vom Hochstudierten bis zum Hilfsarbeiter. Ohne Job sitzen eben alle im gleichen Boot.
Allerdings muss ich die Bewerbung eines jungen Mannes doch sehr kritisieren. Auf Karo-Papier, handgeschrieben mit miserablem Foto aus dem Automaten wird das sicher nichts. Nur so als Tipp.
13.12.04 20:36


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